Modul 1
Gesellschaftspolitik und feministische Kritik I-IV
- Seminar 1: Die humanitäre Arbeit der UN mit und für Frauen
- Dilemma zwischen dem Anspruch der Frauenförderung und Durchsetzung der Gleichberechtigung einerseits und dem Respekt von Kultur und Traditionen andererseits in den vielfältigen kulturellen, religiösen und politischen Zusammenhängen
- Werden Frauen stets als Opfer dargestellt oder auch als Agierende?
- Seminar 2: Frauen- und Geschlechterpolitik im internationalen Vergleich
- Entstehung und Entwicklung des Politikfelds "Frauen- und Geschlechterpolitik" in Österreich im Vergleich mit Entwicklungen in anderen Ländern.
- Internationaler Vergleich mit frauenfördernden und gleichstellungspolitischen Gesetzen, sozialpolitischen Regulierungen und Vereinbarkeitspolitiken etc.
- Rolle von Institutionen/Personen: Frauenministerien, Gleichstellungsbeauftragte, "Femokratinnen".
- Seminar 3: Geschlechtsspezifische Aspekte europäischer Grundrechtspraxis
- Rechtshistorie der Menschenrechtskonvention nach Ende des 2. Weltkrieges
- Die europäische Verfassung und die Charta der Grundrechte der Europäischen Union
- Platform for Action (Beijing 1995) und der CEDAW (UN - Konvention gegen jede Diskriminierung der Frau)
- Neudefinition des Geschlechterverhältnisses und seine möglichen Auswirkungen auf die nationale Rechtsordnung am Beispiel Österreichs
- Seminar 4: Organisation, Arbeitsweise und Entscheidungsprozesse europäischer Behörden aus demokratie- und genderkritischer Perspektive
- Analyse der wichtigsten Behörden der Europäschen Union aus demokratietheoretischer und aus geschlechterpolitischer Perspektive.
- Transparenz der Entscheidungsfindung, Chancen der Einflußnahme,Geschlechterrepräsentanz und Arbeitskultur
- Erfahrungen mit der Gender Mainstreaming Politik für die Berufschancen von Frauen in der EU 27.

